Der Bau unserer „Köpywand“:
Schon lange waren neue Terrarien für unsere python regius im Gespräch. Schlussendlich machten wir uns dann auch an die Planung dieses Projektes. Es wurden mehrere Tage und Stunden damit verbracht den richtigen Platz für die Terrarienwand zu finden.
Im ersten Schritt sollten es 4 Becken aus 19mm V20 Roh Spanplatte mit externer „Schlupfbox“ für unsere Weibchen werden.
Wir haben mit dieser externen „Schlupfbox“ sehr gute Erfahrungen gemacht. Beide Weibchen haben letztes Jahr (2006) ihre Eier in dieser Box abgelegt und nutzen sie als Versteck.
Also fertigten wir erstmal eine Zeichnung an:
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Diese Zeichnung war allerdings nur ein grober Anhalt. Die wichtigsten Details waren auf ca. 36 Schmierzetteln verteilt.
Wir entschieden uns für folgende Maße pro Becken: 120x45x80cm (b/h/t). Die Maße für die Schlupfboxen machten wir von den Plastikwannen abhängig, die in diese Box eingehängt werden sollten.
Wir fertigten eine Materialliste an und machten einen Großeinkauf im Baumarkt.
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Als erstes verschraubten wir die Bodenplatte mit der Rückwand und den Seitenwänden.
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Danach setzten wir die Blenden ein.
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Saskia bemalte in der Zwischenzeit die Deckenplatten mit Abtönfarbe. Als Grundlage nahm sie Grün und mittels Schwammtechnik brachte sie noch ein wenig Braun auf die Fläche.
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Nachdem die Abtönfarbe getrocknet war, lackierten wir die Deckenplatten mit Acryllack.
Anschließend konnte auch schon das erste Becken von innen gestrichen und lackiert werden.
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Am zweiten Tag setzten wir die Deckenplatte auf das erste Becken. Da wir die Becken ohne Abstand direkt aufeinander stellen wollten, mussten wir für das Kabel der Heizlampe eine Nut in die Deckenplatte fräsen. Dies war meine erste Begegnung mit einer Oberfräse. Die Nut wurde zwar nicht gerade aber dafür tief genug ;)
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Der Schutzkorb für das erste Becken konnte nun auch eingebaut werden.
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So ging es dann Becken für Becken weiter. Schrauben, malen, lackieren, fräsen und versiegeln..... Upps, da war doch noch etwas!!!!
Ich hatte beim ersten Becken nicht daran gedacht, dass ich noch alle Ecken und Stosskanten mit Aquariumsilikon abdichten musste.
So entstanden dann auch diese „lustigen“ Bilder.....
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Bei allen anderen Becken versiegelten wir dann alles bevor wir die Deckenplatte aufschraubten.
Saskia war fast ausschließlich mit dem Lackieren beschäftigt. Diese notwendige Maßnahme nahm wirklich viel Zeit in Anspruch.
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Am Ende des zweiten Tages konnten wir dann noch die Lüftungslöcher für die ersten beiden Becken bohren.
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Am dritten Tag ging es eigentlich mit den gleichen Arbeiten wie an den beiden Vortagen weiter. Als dann alle 4 Becken übereinander standen konnten wir mit dem Bau der externen Schlupfboxen beginnen.
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Wir schraubten die „Regalböden“ an die Seitenwand und brachten dann die Rückwand der Schlupfbox an.
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Am vierten Tag konnten wir dann die „Aufhängungen“ für die Plastikwannen anschrauben und die Löcher in die Seitenwand bohren damit die Schlangen vom Terrarium in die Schlupfbox gelangen können.
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Als nächstes installierten wir die Halogenspots in der rechten Seitenwand der Terrarien und brachten die inneren Lüftungen an.
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Saskia konnte nun das Becken von außen mit Dispersionsfarbe streichen (Persischrot). Anschließend brachten wir noch die Türen an die Schlupfboxen an und sicherten sie mit einem Riegel.
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Nachdem wir dann ca. 2 ½ Wochen auf den Bodengrund warten durften konnten wir nun endlich mit dem Probelauf beginnen. Die Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerte entwickelten sich sehr gut.
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Nun konnten endlich unsere Tiere umziehen!!! Alle vier begutachteten sehr interessiert die neue Umgebung.
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Abgesehen von der langen Wartezeit auf den Bodengrund sind wir doch sehr gut voran gekommen. Wir hoffen nun natürlich, dass sich unsere Tiere wohl fühlen und fleißig vermehren.

Terrarienbau





















